Montag, 8. Mai 2017

[Rezension] Der letzte erste Blick

Titel: Der letzte erste Blick
Autor: Bianca Iosivoni
Verlag: Lyx
Format: Taschenbuch
Seiten: 436
Preis: 10,00€
ISBN: 978-3-7363-0412-3





Klappentext: 
Endlich frei! Emery Lance kann es nicht erwarten, ihr Studium in West Virginia zu beginnen. Niemand kennt hier ihre Geschichte. Niemand weiß, was zu Hause geschehen ist. Dafür ist sie auch bereit, in Kauf zu nehmen, dass die Situation im Wohnheim alles andere als ideal ist. Nicht nur treibt ihr Mitbewohner sie regelmäßig in den Wahnsinn – sein bester Freund Dylan Westbrook bringt ihr Herz mit einem einzigen Blick zum Rasen ... (Quelle: Lübbe)

Meine Meinung:
Das Cover ist nicht ganz meines, da mir einfach Gesichter auf dem Titelbild nicht so gut gefallen. Lieber möchte ich mir selbst ein Bild von den Protagonisten machen.

An einem neuen College, weit weg von Zuhause möchte Emery noch einmal neu anfangen. Aber schon der Einzug in ihr neues Wohnheim zeigt, dass die nicht zu unterschätzen ist.
Emery macht gleich einen großartigen Eindruck, indem sie ihrem Mitbewohner die Nase bricht. Aber auch das kann Mason nicht unbedingt davon abbringen, sie ab und zu provozieren. Seinen besten Freund Dylan, der Emery weiche Knie bereitet, lernt man auch sofort kennen. Aber er bleibt eher etwas geheimnisvoll für sie.
Dass Emery nicht freiwillig so weit weg von ihren Eltern gezogen ist, merkt man gleich. Man kann allerdings nur erahnen, was so schlimmes passiert ist, um diese starke Persönlichkeit aus der Stadt zu jagen.
Was mir besonders gut gefallen hat, war das Knistern zwischen Emery und Dylan, das auch das gesamte Buch über nicht verschwunden ist. Zwar wird dieses Knistern durch die vielen Streiche, die sich die beiden immer wieder spielen, ein wenig unterbrochen. Aber diese Streiche und die darauf folgende Rache sind so lebhaft beschrieben, dass es mich oft zum Lachen brachte und die Anziehung der beiden eigentlich nur nochmal betonte. Diese Art der beiden Protagonisten macht das Buch auch so viel leichter und lockerer, denn bei jeder Aktion denkt man nur „Was sich liebt, das neckt sich“.

In Dylans Leben steigt man durch die Perspektivwechsel in jedem Kapitel. Sofort kann man sehen, dass sein Leben nicht einfach ist und sein Tag doppelte Stundenzahl haben müsste. Er nimmt sich so viel vor, was man kaum schaffen kann. Als Leser kann man nur hoffen, dass er es irgendwann merkt und die eine oder andere Aufgabe vernachlässigt.

Auch fand ich Emerys neue Clique und Dylan Freunde einfach toll. Solche Freunde wünscht man sich in Realität. Egal, wie es einem von ihnen geht, die anderen sind für denjenigen da und niemand von ihnen wird fallen gelassen. So sollten Freundschaften einfach sein.

Sprachlich kann die Autorin absolut begeistern. Das Buch kann man kaum aus der Hand legen, da die Geschichte so facettenreich erzählt wird. Auf eine große Streiterei war doch sehr vorhersehbar. Aber auch das war so geschickt und nicht übertrieben gelöst, dass es sich von anderen typischen New-Adult-Büchern abgrenzen kann.

Fazit: In diesem Buch wird Freundschaft ganz groß geschrieben, und natürlich Gefühle und großartige Streiche.



5 von 5 Bienchen

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