Samstag, 26. August 2017

[Rezension] Lemon Summer

Titel: Lemon Summer
Autor: Kody Keplinger
Verlag: cbt
Format: Taschenbuch
Seiten: 352
Preis: 9,99€
ISBN: 978-3-570-31111-0


Klappentext: 
Seit ihre Eltern geschieden sind, verbringt Whitley die Sommerferien bei ihrem Dad. Doch was für sie sonst die beste Zeit des Jahres war, entpuppt sich diesmal als reinster Albtraum. Denn ihr Dad – Überraschung! – hat eine neue Verlobte. Und die hat einen Sohn. Der sich ausgerechnet als Whitleys One-Night-Stand entpuppt. Weil Gefühle aber so gar nicht ihr Ding sind, lenkt Whitley sich ab: Party bis zum Umfallen. Dabei übersieht sie fast die guten Dinge direkt vor ihrer Nase. Wie den Jungen, dem wirklich etwas an ihr liegt ... (Quelle: randomhouse)



Meine Meinung:

Das Cover ist richtig sommerlich.  Es ist nicht unbedingt mein Geschmack, da mir das Bild mit den zwei Personen nicht so gut gefällt. Aber es macht auf jeden Fall  Sommerlaune.
Whitleys Plan war es, die Sommerferien bei ihrem Vater zu verbringen.
Doch der große Schock wartet nicht lange auf sich, denn ihr Vater hat eine neue Familie. Noch dazu hat sie mit dem Sohn eine Nacht verbracht und muss sich jetzt den ganzen Sommer mit ihm herumschlagen. Das kann ja ein interessanter Sommer werden.

Und genau diese Geschichte wurde in diesem Buch so schön geschrieben. Mit Whitley man ganz genau, wie enttäuscht sie von ihrem Vater ist und sich den Sommer ganz anders vorgestellt hat. Deshalb ist die Zeit auch ein großer Kampf gegen die neue Frau und Familie ihres Vaters.
Ihren Stiefbruder Nathan fand ich sofort sympathisch. Er ist fürsorglich und kümmert sich super um Whitley und um seine kleine Schwester Bailey. Sie ist ganz anders, denn bei ihr merkt man sofort diese naive und liebe Art und den Wunsch in Whitley eine beste Freundin gefunden zu haben.
Aber besonders großartig fand ich Whitley Stiefmutter, die einfach nicht aufgibt um von Whitley akzeptiert zu werden.
Whitleys Vater war ganz anders als ich erwartet hatte. Kühl und distanziert hat er fast schon die Szenen mit ihm kaputt gemacht und kam nur unsympathisch und mehr als desinteressiert rüber. Das konnte ich auch nicht ganz nachvollziehen, warum er plötzlich so ist und die eigentlich so selbstbewusste Whitley verunsichert und verletzt.
Dadurch wurde auch das Buch nicht ganz so locker, sondern hatte immer einen etwas deprimierenden Nachgeschmack.
Nathan und Whitleys neue Freunde brachten dafür auch noch mal einen ganz andere Seite in die Geschichte. Jeder hatte seine Eigenart, die Schwung in die Geschichte gebracht hatte.

Sprachlich fand ich das Buch super. Ich konnte kaum aufhören, da mich der Schreibstil sofort in die Welt gezogen hat. Auch die Liebesgeschichte mit Nathan und welche vielen Wendungen sie genommen hat wurde zauberhaft erzählt. Den Vater hätte ich mir allerdings etwas väterlicher gewünscht, um die Story freundlicher zu machen.

Fazit: Ein schönes Sommerbuch, das von nicht ganz so leichten Zeiten erzählt.



4 von 5 Bienchen

1 Kommentar:

  1. Hallo Sabrina

    Das Buch hab ich letztens beim Geburtstagwichteln bekommen :) Deine Rezi macht auf jeden Fall Lust es bald vom SuB zu befreien :)

    Grüße, Sabrina

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